1,3 Millionen Gründe, jetzt zu handeln
Stellen Sie sich vor, in Ihrer Stadt findet täglich ein ausverkauftes Konzert statt. Die Kassen klingeln, die Besucher sind begeistert — und Ihre Praxis hat keinen Einlass. Genau so verhält es sich mit der Implantologie in Deutschland.
Laut Marktdaten des Verbands der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) werden in Deutschland jährlich mehr als 1,3 Millionen Zahnimplantate gesetzt. Noch im Jahr 2002 waren es knapp 390.000 Stück — das entspricht einer Steigerung um mehr als 230 Prozent in zwei Jahrzehnten. Im Jahr 2021 wurde erstmals die Millionenmarke überschritten. Seitdem bewegt sich der Markt dauerhaft auf Rekordniveau.
Das ist kein vorübergehender Trend. Es ist eine strukturelle Verschiebung im Denken der Patienten: Zahnimplantate gelten zunehmend als erste Wahl beim Zahnersatz — nicht als Luxus, sondern als Standard. Der deutsche Implantatmarkt erzielte 2024 einen Umsatz von rund 438 Millionen US-Dollar und soll laut Prognosen von Grand View Research bis 2033 auf über eine Milliarde US-Dollar anwachsen, bei einer jährlichen Wachstumsrate von knapp zehn Prozent.
Und doch implantieren laut Branchenschätzungen nur rund 11.000 der knapp 73.000 in Deutschland tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte selbst. Der Großteil überweist — oder lässt das Thema still an sich vorüberziehen.
Die Frage ist nicht mehr, ob Implantologie in Ihre Praxis gehört. Die Frage ist: Wie lange können Sie es sich leisten, auf dieses Potenzial zu verzichten?
Was ist das MIMI®-Verfahren — und warum ist es anders?
MIMI® steht für Minimale Invasive Methodik der Implantation. Der Name beschreibt präzise, was das Verfahren von konventionellen Techniken unterscheidet: Es geht darum, das umliegende Gewebe so wenig wie möglich zu belasten — und dabei maximale Präzision zu erzielen.
Entwickelt wurde das Verfahren von Prof. (Assoc. Dental Science & Research) Dr. Armin Nedjat, der seit 1994 in der Implantologie tätig ist und die Methodik über viele Jahre systematisch verfeinert hat. Das Grundprinzip: Der Kieferknochen wird nicht aufgeklappt. In über 80 Prozent aller Fälle werden weder Schnitte noch Nähte gesetzt. Stattdessen wird über ein präzises Bohrprotokoll — die sogenannte CNIP-Navigation — ein kleines, leicht konisches Kanal in den Knochen eingebracht, durch den ein einteiliges Champions®-Implantat mit geringfügig größerem Durchmesser eingesetzt wird. Das Gewebe wird verdichtet, nicht zerstört.
Was klingt wie eine technische Finesse, hat tiefgreifende Konsequenzen für alle Beteiligten:
Für den Patienten: Weniger Schmerzen, keine langen Wundheilungsphasen, minimale Schwellung. Viele Patienten berichten, dass sie am nächsten Tag ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen konnten. Die Gesamtbehandlungszeit einer Einzelzahnversorgung reduziert sich auf zwei Sitzungen — statt der vier bis sechs Termine, die konventionelle Verfahren erfordern.
Für die Praxis: Kürzere Behandlungszeiten bedeuten höheren Durchsatz. Weniger postoperative Komplikationen bedeuten weniger Nachsorgetermine. Und das Fehlen aufwendiger Augmentationen in den meisten Fällen bedeutet niedrigere Materialkosten und eine deutlich flachere Lernkurve.
Für den Einstieg: Das MIMI®-Verfahren wurde explizit so entwickelt, dass es auch für Zahnärztinnen und Zahnärzte zugänglich ist, die bislang keine operative Implantologie in ihrer Praxis angeboten haben. 98 Prozent aller Patientenfälle können laut Fachliteratur mit dem MIMI®-Protokoll versorgt werden — ohne dass bei der Mehrzahl dieser Fälle eine Knochenaugmentation notwendig wird.
Die Zahlen, die für sich sprechen
Überzeugung kommt selten aus dem Bauchgefühl. Schauen wir uns die Datenlage an.
Langzeitergebnisse
Eine wissenschaftliche Zehnjahres-Langzeitstudie, in der 13.834 Implantate bei 4.192 Patienten — darunter ausdrücklich auch Raucher und weitere Risikopatienten — untersucht wurden, ergab eine Erfolgsrate von 96,5 Prozent ohne Periimplantitis nach den Albrektsson-Kriterien. Nach mehr als 20 Jahren sind immer noch über 90 Prozent aller nach dem MIMI®-Protokoll gesetzten Implantate inkorporiert.
Diese Zahlen sind außerordentlich. Sie entsprechen den Ergebnissen, die die internationale Wissenschaft allgemein für sehr gut beurteilt — und sie wurden unter Alltagsbedingungen erzielt, nicht im Rahmen kontrollierter klinischer Studien mit selektierten Patientengruppen.
Sofortimplantation als Regelfall
Ein besonderes Merkmal des MIMI®-Verfahrens ist die hohe Eignung für die Sofortimplantation: Extraktion und Implantatinsertion in einer einzigen Sitzung. Bei einem erfahrenen MIMI®-Anwender mit über 2.000 Implantationen pro Jahr nach dem MIMI®-Protokoll waren laut Fachdaten 80 Prozent aller Fälle Sofortimplantationen. Das reduziert die Gesamtbehandlungszeit für den Patienten erheblich und steigert gleichzeitig die Effizienz der Praxis.
Prof. Dr. Nedjat: 25.000 Implantationen als Maßstab
Prof. Dr. Armin Nedjat hat selbst mehr als 25.000 erfolgreiche Implantationen durchgeführt — eine Zahl, die für sich spricht. Er studierte Zahnmedizin an der Johannes-Goethe-Universität Frankfurt, promovierte 1993 und erwarb 1999 den Titel „Spezialist für Implantologie DGZI“. Im Jahr 2000 folgte die Auszeichnung als „Diplomate ICOI“. Im Jahr 2024 wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) offiziell als Experte für Implantologie anerkannt.
MIMI® ausgezeichnet als beste Innovation in der Medizin
Im Jahr 2013 erhielt das MIMI®-Verfahren den Senses Award als beste Innovation in der Medizin — eine international anerkannte Auszeichnung, die in Dubai verliehen wurde. 2017 folgte eine Nominierung für den German Medical Award in Berlin in derselben Kategorie.
Warum so viele Praxen trotzdem überweisen — und was das kostet
Die häufigsten Gründe, weshalb Zahnärztinnen und Zahnärzte keine eigene Implantologie anbieten, sind überschaubar:
1. Die wahrgenommene Investitionshürde: Viele assoziieren Implantologie mit teurer Spezialausstattung, aufwendiger Infrastruktur und hohem finanziellem Risiko.
2. Die chirurgische Hemmschwelle: Wer in der Ausbildung wenig operative Erfahrung gesammelt hat, scheut den Einstieg.
3. Die Gewohnheit des Überweisens: Wer einmal begonnen hat, Implantationsfälle weiterzuleiten, etabliert damit eine Praxisroutine — und verliert gleichzeitig den Kontakt zum Patienten, dessen Vertrauen und langfristig auch dessen Loyalität.
Das letzte Argument verdient besondere Beachtung. Wer einen Patienten zur Implantation überweist, verliert diesen für die Dauer der chirurgischen Phase. In dieser Zeit knüpft der Patient eine neue Beziehung zu einer anderen Praxis. Nicht selten bleibt er dort. Die Überweisung kostet Sie also nicht nur den Eingriff selbst — sie kostet Sie unter Umständen einen langjährigen Patienten.
Das MIMI®-Verfahren ist entwickelt worden, um genau diese Hürden zu senken. Es ist für den Einstieg konzipiert. Und es funktioniert — das belegen nicht nur die Studiendaten, sondern auch die Tatsache, dass Champions-Implants innerhalb von zehn Jahren nach der Gründung 2006 zu den Top 5 aller Implantatsysteme im DACH-Raum aufgestiegen ist und heute in mehr als 60 Länder auf fünf Kontinenten exportiert.
Die wirtschaftliche Perspektive: Was Implantologie für Ihre Praxis bedeutet
Sprechen wir offen über Zahlen — denn die wirtschaftliche Realität der Implantologie ist einer der stärksten Argumente für den Einstieg.
Kostenrahmen pro Fall
Die Gesamtkosten für ein Zahnimplantat inklusive Krone und zahnärztlicher Leistung bewegen sich in Deutschland typischerweise zwischen 1.900 und 3.500 Euro pro Implantat. Das ist eine reine Privatleistung, die vollständig nach GOZ abgerechnet wird.
Stundensatz und Effizienz
Gut organisierte Praxen mit implantologischem Schwerpunkt erzielen laut Branchendaten Honorarumsätze von über 350 Euro pro Behandlungsstunde — und in Einzelfällen deutlich mehr.
Umsatzrendite
Implantologisch tätige Praxen mit hohem Privatleistungsanteil überschreiten laut mehreren Branchenberichten regelmäßig die 40-Prozent-Marke bei der Umsatzrendite. Bereits ab circa 25 Implantationen pro Jahr gilt die Investition in das notwendige Know-how und Material als wirtschaftlich.
Patientenbindung als strategischer Faktor
Der vielleicht unterschätzteste Aspekt: Jeder Patient, den Sie selbst implantieren, bleibt Ihrer Praxis erhalten. Er kennt Ihre Behandlung, vertraut Ihnen, empfiehlt Sie weiter. In Zeiten des schärfer werdenden Wettbewerbs um Privatpatienten ist das ein strategischer Vorteil, den keine Marketingmaßnahme vollständig ersetzen kann.
Prof. Dr. Nedjat: Vom Pionier zum Praxisbegleiter
Was Prof. Dr. Armin Nedjat von vielen anderen Referenten in der Dentalfortbildung unterscheidet: Er spricht nicht über Implantologie — er praktiziert sie täglich. Seit 1994 in der Implantologie tätig, hat er ein System entwickelt, das auf eigener klinischer Erfahrung mit mehr als 25.000 Fällen basiert. Er gründete 2006 die Champions-Implants GmbH in Flonheim (Rheinhessen) und eröffnete 2016 die Champions-Clinic, die Klinik, Labor, Ausbildungszentrum und Implantatentwicklung unter einem Dach vereint.
Sein Anspruch ist dabei nicht akademische Perfektion im Lehrsaal. Es geht ihm um den Praxisalltag — um die Frage, wie eine Zahnärztin in einer gut frequentierten Einzelpraxis die Implantologie strukturiert und wirtschaftlich stabil integrieren kann.
Prof. Dr. Nedjat bei der Dentist Experience ’26
Im Rahmen der Dentist Experience ’26 — dem exklusiven Fortbildungsevent von Dentys vom 18. bis 25. September 2026 im ROBINSON Kyllini Beach, Griechenland — hält Prof. Dr. Armin Nedjat einen Vortrag an Tag 4, dem Schwerpunkttag zu Sportzahnmedizin und Ästhetischer Frontzahnkorrekturen.
Dort haben Sie die Möglichkeit, direkt mit ihm zu sprechen, konkrete Fragen aus Ihrem Praxisalltag zu stellen und den Gedankenaustausch zu suchen — in einem Umfeld, das Fortbildung und kollegialen Dialog in einer Art und Weise verbindet, die ein Wochenendseminar niemals leisten könnte.
Die Dentist Experience ist kein Kongress. Es ist eine Woche, in der führende Experten der deutschsprachigen Zahnmedizin auf Kolleginnen und Kollegen treffen, die den nächsten Schritt in ihrer fachlichen und unternehmerischen Entwicklung gehen wollen. Sieben Tage. Acht Referenten. Themen, die wirklich zählen.
Fazit: Der Markt wartet nicht
1,3 Millionen Implantate pro Jahr. Ein Markt, der sich in zwei Jahrzehnten mehr als verdreifacht hat und weiter wächst. Eine Methode, die den Einstieg möglich macht, ohne jahrelange chirurgische Spezialisierung vorauszusetzen. Und ein Wirtschaftsmodell, das ab einer vergleichsweise geringen Fallzahl schwarze Zahlen schreibt.
Das MIMI®-Verfahren ist keine Nischenlösung für Spezialisten. Es ist ein praxistaugliches, wissenschaftlich belegtes Protokoll, das Zahnärztinnen und Zahnärzte in die Lage versetzt, ihren Patientinnen und Patienten eine Leistung anzubieten, die diese zu Recht erwarten.
Die Frage ist nicht, ob Sie implantieren können. Die Frage ist, ob Sie sich entscheiden, es zu tun.
Über Dentys und die Dentist Experience ’26
Dentys ist ein Fortbildungsunternehmen für Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner, das fachliche Exzellenz mit unternehmerischem Denken verbindet. Die Dentist Experience ’26 findet vom 18. bis 25. September 2026 im ROBINSON Kyllini Beach in Griechenland statt — einer der angesehensten Ferienanlagen an der Westküste des Peloponnes.
Prof. Dr. Armin Nedjat spricht an Tag 4 der Veranstaltung. Wenn Sie mehr über das MIMI®-Verfahren, die Implantologie in der Allgemeinpraxis und den wirtschaftlichen Einstieg erfahren möchten, ist dies Ihre Gelegenheit — direkt aus erster Hand, in einem Rahmen, der das Gespräch fördert.
Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz bei der Dentist Experience ’26.
Informationen und Anmeldung: www.dentys.de
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