Geschäftsführer von Ray Events. Zeigt, wie Zahnarztpraxen dem Fachkräftemangel mit Zeitarbeit und flexiblen Modellen begegnen.

Zwei ZFA fallen gleichzeitig aus und der Terminkalender ist vier Wochen voll. In der Zahnarztpraxis ist das ein Notfall. In Gastronomie und Messebau ist es Alltag, und dort gibt es dafür seit Jahren fertige Modelle. Eray Akalin baut sie, seit 2014, für Teams von bis zu 50 Beschäftigten.
Er führt Ray Events, eine Agentur für Personal, Messen und Events mit Sitz in Hannover und weiteren Standorten in Berlin, Hamburg und Bremen. Das Unternehmen besetzt kurzfristig Stellen in Eventgastronomie, Hotellerie, Logistik und Messebau: von Service und Serviceleitung über Barkeeper und Barista bis zu Küchenhilfe, Counter, Promotion und Auf- und Abbau. Das Personal wird regelmäßig geschult.
Ray Events ist Mitglied im Gesamtverband der Personaldienstleister und hat die behördliche Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung. Das ist kein Formaldetail: Ohne diese Erlaubnis darf niemand Personal überlassen, und für die Praxis, die solches Personal einsetzt, hängen daran Haftungsfragen.
Er kennt die Rechnung von beiden Seiten: als Dienstleister, der Personal stellt, und als Geschäftsführer, der selbst Leute halten muss. Deshalb dreht sein Vortrag in der zweiten Hälfte die Richtung um und schaut auf die Praxis als Arbeitgeber.
2025 stand Eray Akalin schon einmal auf der Bühne der Dentist Experience. 2026 ist er in Griechenland wieder dabei.
Der Vortrag hat zwei Teile. Im ersten geht es um Leiharbeit und die Modelle daneben: was sie kosten, wann sie sich für eine Praxis rechnen und worauf ein Praxisinhaber achten muss, wenn er überlassenes Personal einsetzt. Im zweiten dreht Eray Akalin die Richtung um und schaut auf die Praxis als Arbeitgeber. Eine Praxis konkurriert um Bewerbungen längst nicht mehr nur mit der Praxis zwei Straßen weiter, sondern mit jedem Arbeitgeber, der planbare Schichten und eine auffindbare Stellenanzeige bietet.
18. bis 25. September 2026, ROBINSON Kyllini Beach, Griechenland. Sechs Seminartage, 40 Fortbildungspunkte, maximal 30 Teilnehmende.